Mit uns gehören Sie zu den Besten
„Anzeigen sind schon lange tot.“ Mit diesem Satz beschreibt Friedrich Ludwig, Chef der Kanzlei, eine Erfahrung, die viele Steuerkanzleien mit landwirtschaftlichen Mandanten teilen. Stellenanzeigen, Social Media, Personalvermittler – die Kanzlei hat vieles versucht. Fachkräfte mit Kenntnissen im landwirtschaftlichen Steuerrecht fand sie auf diesen Wegen kaum noch.
Die Lösung kam aus einer anderen Richtung. Statt weiter nach fertigen Fachkräften zu suchen, qualifiziert die Kanzlei Quereinsteiger mit landwirtschaftlichem Hintergrund selbst – berufsbegleitend und online mit der Taxodia. Ziel ist die Fortbildungsprüfung zum Bachelor Professional.
In einem gemeinsamen Video kommen alle Beteiligten zu Wort: Friedrich Ludwig für die Kanzlei, sein Mitarbeiter Jan-Philipp Hein als frisch qualifizierte Fachkraft und Jörn Flammann, Geschäftsführer der Taxodia. Dieser Beitrag fasst ihre Erfahrungen zusammen – für Steuerkanzleien, die nach neuen Wegen in der Mitarbeitergewinnung suchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Steuerkanzlei Ludwig in Ilshofen (rund 40 Mitarbeiter, Schwerpunkt Landwirtschaft) fand über Anzeigen, Social Media und Personalvermittler kaum noch geeignete Fachkräfte.
- Heute qualifiziert sie Quereinsteiger mit landwirtschaftlichem Hintergrund über die Online-Weiterbildung der Taxodia.
- Der Einstieg beginnt mit einem Kurs über 32 Unterrichtsstunden in vier Wochen – noch im bisherigen Beruf.
- Passt es nicht, endet die Weiterbildung sofort und ohne Stornokosten. Bezahlt werden nur die genutzten Module.
- In Teilzeit waren erste Aufgaben in der Kanzlei nach etwa fünf bis sechs Wochen möglich.
- Jan-Philipp Hein hat die Prüfung zum Bachelor Professional mit der Note 1,06 bestanden. In der Prüfung 2026 belegten Teilnehmende der Taxodia die ersten beiden Plätze.
Die Ausgangslage: Kein Personal mehr am Markt
Die Steuerkanzlei Ludwig betreut von Ilshofen aus vor allem landwirtschaftliche Mandanten im Umkreis von rund 50 Kilometern. In der Kanzlei arbeiten etwa 40 Mitarbeiter. Für die landwirtschaftliche Buchstelle braucht sie Fachkräfte, die zwei Welten verstehen: das Steuerrecht und die Landwirtschaft.
Genau diese Kombination war in der Region nicht mehr zu finden. „Da gab es niemanden mehr, den man hier steuerlich fortbilden kann, um ihn bei uns zu beschäftigen und einzusetzen“, sagt Friedrich Ludwig. Die Kanzlei versuchte es mit eigener Personalsuche, über Social Media und mit Personalvermittlern. Die Chancen, auf diesem Weg jemanden zu finden, waren nach ihrer Einschätzung schlecht.
Hinzu kam eine zweite Hürde. Selbst wer einen passenden Kandidaten findet, muss ihn auch fachlich qualifizieren. „Wie bilde ich die jetzt aus? Wir haben die Kapazitäten gar nicht“, beschreibt Friedrich Ludwig das Problem. Eine Online-Weiterbildung, die diese Aufgabe übernimmt, nennt die Kanzlei deshalb schlicht „einen Glücksfall“.
Warum Landwirte gute Quereinsteiger für die Steuerkanzlei sind
Für Jörn Flammann von der Taxodia steht fest: „Es ist leichter, einem Landwirt das Steuerrecht beizubringen, als einem Steuerrechtler die Landwirtschaft.“ Wer aus der Landwirtschaft kommt, kennt die Betriebe, ihre Abläufe und die Sprache der Mandanten. Das steuerliche Fachwissen lässt sich dagegen gezielt vermitteln.
Jan-Philipp Hein ist ein Beispiel dafür. Er hat Landwirtschaft dual studiert, mit dem Schwerpunkt Agrarökonomie. Steuerrecht war im Studium nur ein Wahlfach – und verfolgte ein anderes Ziel: „Das war eher darauf vorbereitet, dass man als landwirtschaftlicher Betriebsleiter weiß, um was der Steuerberater spricht.“ Die tägliche Arbeit in einer Kanzlei, die landwirtschaftliche Betriebe umfassend berät, ist etwas ganz anderes.
Parallel zum Beginn seiner Anstellung in der Steuerkanzlei Ludwig startete er die Weiterbildung zum Bachelor Professional und hat sie inzwischen abgeschlossen. Sein Rückblick fällt eindeutig aus: „Ohne den Taxodia-Kurs wäre ich ziemlich sicher nicht im Steuerrecht gelandet.“
Für Steuerkanzleien heißt das: Bewerber mit landwirtschaftlicher Ausbildung, einem Agrarstudium oder Erfahrung auf dem eigenen Hof verdienen einen zweiten Blick – auch wenn ihnen das Steuerrecht noch fehlt. Zur Fortbildungsprüfung zugelassen sind unter anderem Absolventen land- und forstwirtschaftlicher Ausbildungsberufe und agrarwissenschaftlicher Studiengänge. Auch kaufmännische Berufe kommen infrage, dann mit einem Jahr Berufspraxis, etwa in einer landwirtschaftlichen Buchstelle.
So funktioniert der Einstieg: erst testen, dann einstellen
Die Taxodia ist eine reine Online-Steuerfachschule für Unternehmen mit dem Schwerpunkt landwirtschaftliches Steuerrecht. Sie hat sich auf Quereinsteiger spezialisiert, die ohne steuerrechtliche Vorkenntnisse in landwirtschaftliche Buchstellen wechseln. Ihr Kurs bereitet auf die Fortbildungsprüfung zum Bachelor Professional vor.
Dieser Abschluss hat eine lange Tradition. Er hat 2025 den Fachagrarwirt Rechnungswesen abgelöst, den es in dieser Form seit 1975 gab. Der Bachelor Professional ist kein Hochschulabschluss, sondern eine berufliche Fortbildung auf dem gleichen Qualifikationsniveau wie ein Bachelor an der Hochschule.
Der Ablauf in vier Schritten
- Einstiegskurs: 32 Unterrichtsstunden über vier Wochen. In dieser Zeit bleiben die Teilnehmenden in ihrem bisherigen Beruf.
- Gemeinsame Entscheidung: Die Teilnehmenden merken, ob ihnen das Fach liegt. Die Taxodia schätzt ein, ob der Zugang zum Steuerrecht da ist. Die Kanzlei entscheidet, ob sie sich die Zusammenarbeit vorstellen kann.
- Anstellung: Sagen alle drei Ja, beginnt das Arbeitsverhältnis in der Steuerkanzlei.
- Weiterbildung im Job: Ab der 33. Unterrichtsstunde geht die Weiterbildung berufsbegleitend weiter – bis zur Prüfung.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Kanzlei lernt Interessierte und ihre Lernbereitschaft kennen, bevor sie ein Arbeitsverhältnis eingeht. Die Interessierten wiederum geben ihren bisherigen Job erst auf, wenn sie wissen, dass das Steuerrecht zu ihnen passt.
Wenn es nicht passt: Abbruch ohne Stornokosten
Stellt die Taxodia fest, dass jemand nicht geeignet ist, ruft sie den Arbeitgeber an. „Wir können sofort den Teilnehmer stoppen“, erklärt Jörn Flammann. Weitere Kosten fallen dann nicht an, auch keine Stornokosten. Bezahlt werden nur die Module, die tatsächlich genutzt wurden.
Die Kanzlei schätzt dieses Modell: „Jeder Kurs, jeder Abschnitt, der gemacht wird, wird bezahlt. Das ist sehr fair“, sagt Friedrich Ludwig. Auch beim Blick auf die Kosten fällt der Vergleich für die Kanzlei klar aus. Die Weiterbildung sei nicht teurer als ein einziger Vermittlungsauftrag an einen Personalvermittler.
Online, aber nicht allein: die Betreuung während der Weiterbildung
Jan-Philipp Hein hatte anfangs Zweifel, ob eine reine Online-Weiterbildung gut funktioniert. Diese Zweifel waren schnell ausgeräumt. Den Grund sieht er im Aufbau des Kurses: Er wurde von Anfang an für das Online-Lernen entwickelt. Es handelt sich nicht um ein Präsenzprogramm, das nachträglich ins Internet übertragen wurde.
Antworten auf Fachfragen am selben Tag
Besonders wichtig war die schnelle Hilfe bei Fragen. „Sobald man irgendwelche fachlichen Fragen hat, kann man sofort eine E-Mail schreiben und bekommt am gleichen Tag noch eine Antwort, sodass man gedanklich noch in dem Stoff drin ist“, berichtet Jan-Philipp Hein. Rückblickend hätte er das gern schon vor dem Kurs gewusst: dass man trotz Online-Kurs nicht allein gelassen wird.
Genau das ist der Anspruch der Taxodia. „Wir wollen eine anfassbare Steuerfachschule sein“, sagt Jörn Flammann. Wer Probleme hat, wird zurückgerufen.
Fortschrittskontrolle nach dem Ampelprinzip
Damit niemand unbemerkt den Anschluss verliert, verfolgt die Taxodia den Lernfortschritt nach einem Ampelprinzip. Liegt jemand bis zu einer Woche im Rückstand, springt die Ampel auf Gelb, und es gibt die ersten Anrufe. Bei mehr als einer Woche Rückstand steht sie auf Rot. Dann führt die Taxodia Gespräche mit dem Teilnehmenden und mit den Vorgesetzten in der Kanzlei.
Für die Kanzlei ist das eine echte Entlastung. Sie muss den Lernfortschritt nicht selbst überwachen, wird aber informiert, wenn es nötig ist. „Wenn was Schlimmes ist, dann bekomme ich eine Nachricht“, fasst Kanzleichef Friedrich Ludwig zusammen.
Live-Vorbereitung auf die Prüfung
In den letzten zwei Wochen vor der Abschlussprüfung gibt es täglich eine 90-minütige Live-Sitzung online. Darin gehen die Teilnehmenden gemeinsam alle Themen und Schwerpunkte noch einmal durch.
Das Ergebnis: früh im Kanzleialltag, stark in der Prüfung
Jan-Philipp Hein hat die Weiterbildung in Teilzeit absolviert, mit 16 Unterrichtsstunden pro Woche. Nach seiner Erfahrung kann man schon nach den ersten fünf bis sechs Wochen erste Aufgaben in der Kanzlei übernehmen – sobald man sich fachlich sicher fühlt. Neue Mitarbeiter tragen also früh zur Entlastung des Teams bei, lange bevor die Prüfung ansteht.
Am Ende stand die Fortbildungsprüfung zum Bachelor Professional. Er hat sie mit der Note 1,06 bestanden: „Mein Abschluss mit 1,06 bedeutet mir natürlich viel. Ich bin sehr stolz drauf.“
Auch über diesen Einzelfall hinaus zeigt sich, dass Online-Lernen mit Präsenzunterricht mithalten kann. In der Prüfung 2026 belegten Teilnehmende der Taxodia die ersten beiden Plätze. Jörn Flammann bringt es auf den Punkt: „Mit uns gehören Sie zu den Besten.“ Für die Taxodia ist das ein klarer Beleg: Eine Online-Fortbildung ist dem Präsenzunterricht ebenbürtig.
Was Steuerkanzleien aus dem Beispiel mitnehmen können
Den Kreis der Bewerber weiter fassen
Wer nur nach fertigen Fachkräften sucht, findet in vielen Regionen kaum noch jemanden. Bewerber aus der Landwirtschaft bringen dagegen Wissen mit, das sich im Steuerrecht nur schwer nachholen lässt. Jörn Flammann fasst die Erfahrung der Taxodia so zusammen: „Auf den ersten Blick nicht geeignete Mitarbeiter sind auf den zweiten Blick doch geeignet.“
Erst testen, dann entscheiden
Der Einstiegskurs mit 32 Unterrichtsstunden ist eine überschaubare Probephase für beide Seiten. Die Kanzlei sieht, ob Interesse und Lernbereitschaft da sind, bevor sie jemanden einstellt. Friedrich Ludwig rät anderen Kanzleien genau dazu: die Einstiegsphase mit den 32 Stunden einfach einmal ausprobieren.
Die Qualifizierung nicht selbst stemmen müssen
Vielen Kanzleien fehlt die Zeit, neue Mitarbeiter fachlich von Grund auf einzuarbeiten. Eine strukturierte Online-Weiterbildung mit fester Betreuung und Fortschrittskontrolle nimmt ihnen einen großen Teil dieser Aufgabe ab. Die Kanzlei bleibt trotzdem im Bild, wenn es Probleme gibt.
Die Kosten überschaubar halten
Abgerechnet wird pro genutztem Modul. Wird eine Weiterbildung abgebrochen, entstehen keine Stornokosten. Das finanzielle Risiko für die Kanzlei bleibt damit begrenzt.
Häufige Fragen zum Einstieg über die Taxodia
Wie lange dauert der Einstiegskurs?
Der Einstiegskurs umfasst 32 Unterrichtsstunden und läuft über vier Wochen. In dieser Zeit bleiben die Teilnehmenden in ihrem bisherigen Beruf.
Was passiert, wenn jemand nicht geeignet ist?
Die Taxodia meldet sich beim Arbeitgeber, und die Weiterbildung kann sofort beendet werden. Es entstehen keine weiteren Kosten und keine Stornokosten.
Ab wann können Quereinsteiger in der Kanzlei mitarbeiten?
Im Beispiel der Steuerkanzlei Ludwig waren erste Aufgaben nach etwa fünf bis sechs Wochen möglich. Die Weiterbildung lief dabei in Teilzeit mit 16 Unterrichtsstunden pro Woche.
Wie werden die Teilnehmenden betreut?
Fachfragen lassen sich jederzeit per E-Mail stellen, die Antwort kam im Beispiel noch am selben Tag. Den Lernfortschritt verfolgt die Taxodia nach einem Ampelprinzip. Vor der Prüfung gibt es zwei Wochen lang täglich eine 90-minütige Live-Sitzung.
Auf welchen Abschluss bereitet die Weiterbildung vor?
Auf die Fortbildungsprüfung zum Bachelor Professional in Landwirtschaftlichem Rechnungswesen und Steuern. Er ist der Nachfolger des Fachagrarwirts Rechnungswesen.
Was kostet die Weiterbildung?
Abgerechnet werden nur die Module, die tatsächlich genutzt werden. Die aktuellen Konditionen erfahren Sie telefonisch unter 04262-3000750.
Fazit: Fachkräfte selbst qualifizieren statt vergeblich suchen
Das Beispiel der Steuerkanzlei Ludwig zeigt: Wenn der Arbeitsmarkt keine fertigen Fachkräfte mehr hergibt, lohnt sich der Blick auf Quereinsteiger aus der Landwirtschaft. Mit einem strukturierten Einstieg, enger Betreuung und klarer Kostenkontrolle wird aus einem Bewerber ohne Steuerkenntnisse eine Fachkraft für die landwirtschaftliche Buchstelle.
Das gelingt nicht in jedem Fall. Genau dafür gibt es die Probephase: Nach vier Wochen zeigt sich, ob es passt – für alle Beteiligten. Jörn Flammann richtet deshalb einen klaren Appell an Steuerkanzleien: „Probieren Sie den Einstiegskurs aus. Es ist ein überschaubares Engagement, was das Finanzielle angeht.“
Und wer selbst einen landwirtschaftlichen Hintergrund hat und einen zukunftssicheren Beruf sucht, dem rät Jan-Philipp Hein: den Einstiegskurs testen und herausfinden, ob das Steuerrecht passt.
Sie möchten wissen, ob dieser Weg auch für Ihre Kanzlei infrage kommt? Mit unserem kostenlosen Musterkurs können Sie interessierte Quereinsteiger unverbindlich mit unserem Lernsystem vertraut machen. Weitere Informationen finden Sie auf www.taxodia.de. Für eine persönliche Beratung erreichen Sie uns telefonisch unter 04262-3000750.